Shakigkeiten 2014

Letzte Änderung: Sonntag, 4. Januar 2015

Der Dezimier-Dezember-Shake

Ok, nachdem meine X-mas Specials eher mager bis fettreduziert angekommen sind, habe ich den Entschluss gefasst, mich auf meine

Kernkompetenzen zu fokussieren: Makramee und Servietten-Technik.

Und bevor ich im Februar den Reichstag mit Frebreze einsprühe und in Bast und Duni-Servietten/Kleister-Mix ertränke, noch ein

letzter Text-Output von mir:

Don't you want somebody to love spielt äußerst perfide mit den unterschiedlichen Motiven eine Beziehung einzugehen, sie aufrecht zu

erhalten und einen Menschen an sich zu binden.

Und mit diesem verstörenden Wort-Agglomerations-Monster und dem hässlichsten W-Baum von ganz NRW, gesichtet an diesem WE bei

K-City (Memo an mich selbst: Dringend auf der Protokollseite im YPS Späher-Handbuch eintragen), entlasse ich euch in eine hoffnungslose,

verbittert und verhärmte

Adventszeit:


Shake my banta Griswold,

der Ruschi!




***



Der Doppeltes Lottochen-Dezember-Shake

Hui, Kelloggs Frosties fallen vom Himmel, die Regale und die Frankfurter Börse quellen über mit Spekulanten und im Sauerland wie im

tropischen Regenwald werden kräftig Bäume gefällt. Sounds nach Weihnachten und Marktwirtschaft.

Jenseits des ganzen Kommerzes gibt es aber zwei wirklich coole unkommerzielle Projekte, auf die ich euch dringend mit dem Gumpen

stoßen möchte:


Als erstes den großen akustischen Adventskalender von Erbsenprinz Carsten Koch. Da bekommt ihr bis Weihnachten jeden Tag eine klasse

X-Mas-Story vorgelesen. Alles was ihr tun müsst, ist auf das putzige Bäumchen hier kicken und euch dann ein entsprechendes Lesezeichen

im Browser eures Vertrauens (Safari, yeah!) setzen.

Der Ruschi ist auch mit einem Beitrag vertreten, ich weiß nur nicht an welchem Tag, weil Carsten - Achtung, Mega-Cliffhanger - die Reihenfolge

ausgelost

hat, der raffinierte Schlingel!

Das ist aber nicht die einzige übersinnliche Surpresa. Extrem warm an Herz und Nieren legen möchte ich euch noch folgendes spooky Ding:

Geistertürchen 2014, der Adventskalender des Projekts Ghostreader mit vielen Kläppchen hinter denen kreative Menschen etwas für euch

hinterlegt haben.

Um dahinzukommen nutzt ihr diesen Link: Geistertürchen 2014


Und noch etwas, was mich monstermäßig freut: Meine November-Story Der burmesische Karpfen hat Platz 1. bei SL gemacht. Rrrrrrrrrrrr!

Ich hab zwar noch keinen Plan, was ich mit dem Monatsthema Dezember anfange, aber das ist schon mal ein supi Start in die letzte der 12

Kammernder Shaolin ... o.k. passte jetzt nich' so geil, aber warum nicht mal Mut zum schiefen Bild beweisen.


Shake my banta Santa banta Fanta banta hoe,

der Ruschi!




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Der No-Krimember-Shake!

O.K. Leute und Leutinen, diesen Monat galt es nicht nur, ein neues abgefahrenes Shake-Wort aus meinem Stammhirn zu meisseln, sondern auch

sowaswie Retro-Rückblick-Wendenschaue einzulegen. Es gibt ja immer noch Menschen, die behaupten, ich würde hier einen Blog betreiben.

Unverschämtheit! Ich habe mich immer dagegen verwehrt und auch für 2015 steht fest: This is no fuckin' blog, this is ... äh ...Shake!

Sagt das euren Nachbarn, dem Milchmann, eurem Mobilfunkanbietern und allen anderen, die es nicht interessiert, bis wir diese üble Nachrede

gemeinsam aus der Welt geschafft haben, ja?


Höchste Zeit für ein höchst öffentliches Promo-Pic (by Jeanette Mielke, logo) unserer "Kein Krimi, kein Dinner"-Lesung.

Tada!!!

Nun ja, nach Danielas kräftiger Pressearbeit (1 Mio Dank nochmal dafür) und den vielen Artikel und Ankündigungen, die wir in und auf diversen

Plattformen hatten, pendelten die Besucherzahlen eher im Bereich mäßig bis bescheiden.

Aber logo sind/waren wir Profis genug, uns nicht anmerken zu lassen, dass wir uns schon zwei bis sieben mehr Publikanten gewünscht hätten.


Jede Aufführung hat auf ihre Weise Bock gemacht und wiederum jede Location hatte ihren ganz eigenen unverwechselbaren Charme.

Also ich für meinen Teil würde das jederzeit wiederholen, besonders weil es mir persönlich eine Menge Input gebracht hat, mit Thorsten, Daniela

und Regine zusammenzuarbeiten.

Sicherlich ein Highlight war der mit - glaube ich - über 30 Zuhörern/-schauern extrem gut besuchte Auftritt bei Werner Remscheidts

Himmelreich Salon in Schwerte, aber auch die beiden Visitationen in der Dortmunder Nordstadt hatten maxi Charme.


Vielleicht habt ihr ja auch das eine oder andere Feedback von mir auf facebook gelesen, das ich in aufgepeitscht euphorischer Grundstimmung

abgelassen hab. Für alle, die sozialnetzwerk-unafin sind, hier nochmal ein paar Screenies (oh, scheiße, was für ein geiles neues Wort):

So, das dürfte ja dann wohl mal reichen. Ich glaube, es ergeben sich daraus aktuell weitere neue Leseverästelungen, werd aber erst davon

quatschen, wenn es amtlich ist.



Klischee- Überleitung: Amtlich ist auch meine aktuelle SL-Story zum Monatsthema Verdorben, dem ich mich aus unterschiedlichen Positionen

genähert habe.

Worum geht's?

Max hat Karla in der Bude.

Ein Kontaktanzeigen-Date.

Karla nervt wie Sau.

Max wendet einen Kunstgriff an.

Eine Story über unterschiedliche Erwartungen und die Frage, ob es bei dieser Art von Kennenlernen überhaupt funken kann.

Die whole Story mit ihren nur 7000 Zeichen readed ihr geschmeidig zwischen Kaffee und Sonntagsabend-Braten hier:

Der burmesische Karpfen


Shake my banta Electro Koi,

der Ruschi!




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Der Neu Wember-Shake!

Introducing the new Monat: Es geht bizarr ab. Deswegen rekognizisiert bitte rasch die folgenden Termine für unser Pro-fuckin-Gramm:


Literatur-Improvisation ohne Tod und kein Essen dabei.

Der Krimiwutflut überdrüssig präsentieren Regine Leonore Birkner, Daniela Gerlach, Jochen Ruscheweyh und Thorsten Trelenberg ihre Texte in

einem Gemeinschaftsprogramm ganz eigener Prägung.

Spielerisch entsteht eine sinnig-absurde Mischung aus Rezitation, Gesang, Lesung, Rhythmus und Vielleicht.

Stimmimprovisationen schaffen Raum - Worte, Gedichte, Geschichten, Romanpassagen blühen auf und klingen nach.


6.11. Ekamina-Abend, Sissikingkong, Landwehrstraße 17, Dortmund, 20 Uhr

7.11. Café Aufbruch, Hintere Schildstraße 18, Do-Hörde, 19 Uhr

8.11. Salon Himmelreich, Nordwall 13, Schwerte, 19 Uhr

12.11. Café Startklar, Niederrheinstr. 182, Düsseldorf-Lohausen, 19 Uhr

13.11. Maschinchen Buntes, Parkweg 10a, Witten, 20 Uhr

15.11. Rekorder, Gneisenaustr. 55, Dortmund, 21 Uhr


Be there oder irgendwo anders. aber dann verpasst ihr natürlich was!


Ich hätte nie damit gerechnet, dass Hamlet rot/weiß so bombös einschlägt.

Wir hatten ein extrem dankbares Publikum in der Buchhandlung Gimmerthal in Langendreer und maximalen Spaß auf der kleinen Notbühnenfläche.

Wenn ihr mögt, könnt ihr euch das Ganze nochmal anschauen und zwar hier:


27.04.2015: Recklinghausen, Stadtbücherei, Willy-Brandt-Haus

03.02.2015: Bochum, Blue Square der RUB, Bongardstr. 16-18


Oder ihr folgt uns einfach auf Facebook: Hamlet rot/weiß


Claus-Dieter und Werner Polupanski - Dreamteam in Sachen FastFood und Frauenverstehen

Claus-Dieter hält Trudi für etwas unterbelichtet, sie ihn für einen Macher

Jetzt wäre die optimale Gelegenheit für Hamlet, Claus-Dieter mit dem Spieß zu richten

Philly dreht mächtig am Rad, ohne in den Blind Auditions oder sonstigem Casting-Quatsch zu sein


O.K. wer jetzt noch nicht angefixt ist, dem ist nicht zu helfen!


Last but not beast, ein siebzehnfaches Doppel-Kreisch, denn der Ruschi hat in der SL-Oktober Wertung mit seiner Story den Ersten und den Idee

n-Sieg an die schnelle Stadt an der Seseke geholt. An dieser Stelle auch noch mal Danke an Ina für das tolle Feedback zu meiner Story.

Wer sie verpasst hat (also, die Story, nicht Ina) guckt hier: Das Jucken an der Innenseite meiner Handflächen


Shake my banta Krimi/Dinner-Verweigere,

der Ruschi!




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Der Okti-Willy-Shake!

Apropos grelle Veranstaltungen! One hunts the andere! Einige prima Autorenkolleginnen (Heike Wulf, Claudia Kociucki, Louis Jansen,

Michael Meyer) und ich sind schon eine Weile dabei, einem echt barttragenden Output unseren Stempel aufzudrücken: Hamlet

Da bleibt euch die Kippe im Halse stecken und das Brot wackelt auf den Tellern, was? Passieren tut das im Rahmen der Shakespeare-Wochen,

was beweist, dass der Willy-Typ auch eine Mio. Jahre nach seinem Ableben nicht nur ein Dinosaurier sondern immer noch 'ne echt angesagte

Nummer ist, weil für mich würd keiner Wochen veranstalten.

However, die erste Sause steigt schon ziemlich aprupt, nämlich heute in der Buchhandlung Gimmerthal, Alte Bahnhofstr. 39 (für Filofax-

komplettisier-Süchtige: in 44892 Bochum).

Warum geht's bei Hamlet rot/weiß? Na, logo um all den klassischen Pups wie Liebe, Eifersucht, Macht, Intrigen und Mord transferiert in das

Here and Now.

Wieso grad Bochum und wieso rot/weiß? Das könnt ihr euch selbst beantworten, ich mach hier nicht auf Gratis Vor-Interpreteur und dann

kommt keiner mehr, weil - o.k. jetzt kommt eine gewagte Theorie - allen der intellektuelle Kick zum Nachgrübeln fehlt. Nee, das setzt ihr euch

mal schön 'n Stündchen anderthalb hin und hört euch unser Zeug an. Kommt eh nur Jauch und Haushaltscheck im TV, schlau werdet ihr durch

uns und für 'n individuellen Haushaltscheck braucht ihr doch wohl keine TV-Truller, die euch coached.

Also, heute,19.00 Uhr ab nach Bo-Langendreer, fängt zwar erst 'ne halbe Stunde später an, aber da gibt's 'ne echt fiese Baustelle, die das

Berliner Flughafen-Pojekt wie Raufaser-Streichen in Omis Diele wirken lässt.

So be prepared!


Wenn euch vorher monster langweilig ist, euch die Decke auf die Rübe fällt, oder das 10 W 40 zum Herren-Fußnägel-Lackieren alle ist, hab

ich 'n Tipp: Schraubt euch meine aktuelle SL-Story rein.

Das Jucken an der Innenseite meiner Handflächen ist eine dreiermäßige Zweierbeziehungsgerät-Sache, bei der einer den wie üblich

Kürzeren zieht. Allerdings geht es nicht direkt um Love, sondern nee, schon wieder um das böse Ding Macht. Christian, der Protagonist hat

nämlich so seine eigene Strategie, mit den Anfeindungen des Unternehmers Bussmann umzugehen ...


O.K. am Tag nach der letzten Generali schmeiß ich die universelle Frage in den Äther und Bräter:

Shake oder nicht Shake, das ist hier die Frage!


Shake my banta shaky Willy, der Ruschi!




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Der Shocktober-Extra-Nachschlag-Shake!

Book meets Metal! Eine der grellsten Veranstaltungen ever!

Ich glaube, wir alle - Bands, Autoren und MM-Society - waren ziemlich platt gebürstet, dass die Bestuhlung bei der Lesung, die echt schon

großzügig kalkuiert war, nicht gereicht hat.


Der Ruschi würd' sich jetzt nicht als den Monster-Tourer bezeichnen und sich einen Globe-, Deutschland oder Ruhrpott-Trotter-Button an

die Kutte heften, aber wenn ich so zurückdenke, hat es in meiner Mini-Kariere schon viele Lesungen gegeben, bei

denen die Zuhörermenge die durchschnittliche Personenzahl einer deutschen Kleinfamilie nicht wesentlich überschritten hat und ich von

allen Anwesenden Telefonnummern, Schuhgrößen und Plüschbar-Lieblingsfarbe kannte. Also: Wow!


v.l.n.r.: Jochen Ruscheweyh, Mendea de Scalett, David Rohlmann, Maria Engels und Thomas Williams (Pic by Andrea Williams)

Wenn eine Veranstaltung das in den 90ern extrem inflationär gebrauchte Prädikat Crossover verdient hätte, dann Book meets Metal.

Denn nicht nur die stilistische Ausrichtung der Bands differierte hübsch im Kontext der Sub- und SubSub-Genres des Rock und Metal,

nein, auch das Autoren-Quartett ging es dufte farbenfroh an, wobei die Farbe rot irgendwie dominierte. Das nahm der Anchorman des Abends,

Poetry-Slam-Sportler und Blogger Micha el Goehre zum Anlass, mich als Pussy des Tages zu outen, weil in meinen Bandstorys niemand

gehäckselt oder verbreakfastet wird. Als Revanche habe ich später im Getümmel kräftig einen neben ihm koffern lassen, hoffe, er hat es

bemerkt und wird mich demnächst in einem seiner Slam-Texte als Fäkal-Rüpel unterbringen, hähä!

Jetzt wird's asozial - bandstorys live! (Pic by Jeanette Mielke)
Genialer Acoustic-Set von Torian (Pic by Jeanette Mielke)
"The Price you pay" oder was Teschke alles für seine Band tut ... (Pic by Jeanette Mielke)
"Geben Sie dem Mann mal fix seine Medizin, bevor noch was passieren tut!" (Pic by Jeanette Mielke)

Im Vorfeld hatten Carl von Torian und ich so locker dahinpholosophiert, wie eine Zusammenarbeit wohl aussehen könnte, und irgendwie sind

wir an der Frage hängengeblieben, ob Akustik-Versionen von Songs einer Band ungewollt ein "schöngeistiges Image" verpassen.

Was lag also näher als diese Frage von szene-zertifizierten Experten - also meiner fiktiven Band Deathtroja - beantworten zu lassen.

In meiner Story Acoustic Barbecue passierte das folgendermaßen:

Ich frag mitten in Pavarottis dämliche Lache rein: „Häh, du meinst so Five man, accoustical jam -Tesla mäßig?“Mein bester Freund und Basser Teschke faltet

seinen schwulen Bass-Abwisch-Lappen als wär’s ’ne wertvolle Brokat-Tischdecke von seiner Urgroßtante undfällt mir überraschend Judas Priest mäßig in den

Rücken: „Die Beatles hätten das wahrscheinlich auch gemacht.“

Ich konter: „Wir sind aber nich’ die beschissenen Beatles sondern ’ne verfickte  Metalband. Und außerdem haben sich Yoko Ono und John Lennon auf LSD

auch gegenseitig Glückskatzen in die Ärsche geschoben, haste da auch Bock drauf?“

„Aber das würde unsere progressive Ausrichtung und unseren intellektuellen Touch unterstreichen“, betont Beckmann.

„Glückskatzen im Arsch findest du intellektuell?“, vergewissert sich Teschke bei Beckmann.

Von Kamen, der schnellen Stadt an der Seseke, noch einmal eine ultra respektvolle Verneigung vor dem klasse Unplugged Set von Torian

und der fetten Metal-Breitseite später im regulären Set. Und dem mehrstimmigen Gesang, einer Sache, vor der ich immer meinen virtuellen

Musiker-Hut ziehe. Zusätzlich servierte der Ruschi übrigens noch die Story "The Prize you pay"


David Rohlmann und Saphenous knüpften nach einer kurzen Umbaupause stimmungsmäßig an, wo Torian mit einem kurzen Pornosong

(Tsk, tsk ihr Ferkel!) aufgehört hatten. Da der Ruschi ja bekanntermaßen etwas harthörig ist, habe ich akustisch leider nicht alles mitbekommen,

aber trotzdem eine Menge über Zombies, Zombie-Stories und das Zombie-Story-Genre gelernt und später Backstage noch ein wenig mit 2/7

Saphenous quatschen können. Fein. Auch fein war, vor der Lesung noch meine Mitautorin Maria Engels - ihr erinnert euch, die Anthologie

Von Tausend Schatten - kennenzulernen.

Keine Zoombies! - David Rohlmann (Pic by Andrea Williams)
"City authorities in your area have reported, that the bodies of the dead are risning from their graves" (Pic by Andrea Williams)

Thomas Williams und Mendea de Scalett machten nach einer abermaligen Umbaupause durchgeknalltes-Huhn-mäßig weiter mit mehr

Zombies, mehr Blut und Stapeln von Leichen. Dazu cooles Akustic-Riffing von Denial, bei denen ich ja bionische Hangelenke vermute, weil

Palm-Mutig tät ich das Shreddern auf meiner Charvel vielleicht mit 75% Geschwindigkeit hinkriegen, wenn ich mal wieder 'n halbes Jahr üben

tät, aber so locker flockig wie das rüberkam, echt eine Bank!


Also, ich wär definitiv für Fortsetzung. Fetten Dank an alle Beteiligten und die großartige Metal Maniacs Society.


In diesem Sinne

Shake my banta Kaufhauszombie,

der Ruschi




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Der Rock'n'Rolltober Shake!

Wirft als erstes die Frage auf, an welcher Stelle man das verfickte Apostroph bei R'n'R setzt. Der Ruschi hat keine Mühe gescheut und in dem

Konrad sein gelben Buch reingeguckt: So wie oben is' erlaubt.

Das bringt uns zu einer konkreten Ansage:

Fabulous ist, dass es im Oktober und November ein paar coole Lesungen mit netten Menschen gibt, an denen der Ruschi teilnimmt.

Starten tut das Ganze am 04.Oktober mit Books meets Metal. Hier geht es unter anderem um die spannende Frage, was passiert, wenn sich

Literatur und Musik begegnen.

Zum Teil habe ich das ja schon in meinen Bandstorys beantwortet, jetzt kommt noch eine Schüppe drauf: Band und Autor begegnen

sich auf einer Bühne ...

Wer genauso gespannt ist wie ich, schaut am 04.10. ab 17.00 Uhr (pünktlich sein, ich les gleich zu Anfang) in Hohenlimburg vorbei.

Here comes the Flyer:

Und was war sonst noch so los?

Mein SL-Story Kopfsache landete auf Platz 6, womit ich gut leben kann, hehe. Ohne euch direkt daraufhinzustupsen, habe ich in meiner

Sommeresidenz in NL eine neue Geschichte verfasst, die so abgdreht daher kommt wie ein verböigter Lenkdrachen, der mit dem gefürchteten

Dünenstacheldraht bekanntschaft macht: Nach Hause kommen beschäftigt sich mit vielen Dingen: Konkurrenz am Arbeitsplatz, zwei Kollegen,

von denen einer monsterverknallt ist, der andere ihn deswegen für mosterverpeilt hält und vor allem mit der Frage, wer wo wann und wie im

Leben hinwill. Das Voting ist schon ausgelaufen, weil es das Septemberthema war und ich konnte mich auf Platz 4 hocharbeiten.

Meine persönliche Meinung: Eine meiner geilsten Storys ever!

Aber da man sich nicht selbst loben sollte, mache ich jetzt zur Abbitte/Buße 1000 Burpees (von denen ich immer noch nicht genau weiß, was

das ist, aber ein digitaler Coach auf ener Facebook Athletenseite sagt mir andauernd, dass man das schaffen kann, wenn man wirklich will

und dass ich dann in Kontakt mit der Community treten kann). Na dann!


Apropos in Kontakt treten: Liebe Leute vom Sowieso Versand: Fein, dass eure Crawler anscheindend die E-Mail Adresse dieser Website

herausgefiltert haben, aber ich werde auch in 100 Jahren kein Partyzelt für 80 Leuten kaufen, weil ich a) keinen Platz dafür hab und mich

b) soviele Menschen hassen, dass ich das Zelt nicht mal zur Hälfte vollkriegen tät. Ihr wisst jetzt hoffentlich Bescheid.


In diesem Sinne, bis Samstag bei BRAVO TV, Eure Yasi

Shake my Banta Fitnesscoach

der Ruschi!




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Der August Macke Shake!

Question of the Monat: Was unterscheidet August Macke und den Ruschi?

Der eine ist in Meschede, der andere im Knappschafts-KH in DO-Brackel geboren. Was im Umkehrschluss bedeuten müsste:

Sauerländer Kids mögen Wasserfarben, Hörder Jungs Bleistifte.

Denkt mal drüber nach!



Und so lange wie ihr das macht, hau ich schon mal raus, dass meine letztmonatige Bandstory Gamma Ray den ersten Platz zusammen mit

der von Herrn Porta gemacht hat. Yeah! Wie gesagt: #Asozial is' back (mit Hashtag, um dem ganzen die Bedeutungskrone aufzusetzen,

hehe!).


Aber auch diesen Monat müsst ihr nicht flennend vor'm Bücherregal, dem versehentlich general-eraserten E-Book-Reader oder den Pforten

eurer local Stadtbücherei hocken, denn die Rettung naht.

Meine aktuelle Story Kopfsache beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit es schöne Menschen leichter haben, uns in unserem Denken und

Handeln zu beeinflussen und ob es moralisch vertretbar ist, naturgegebene Schönheit gezielt zu diesem Zweck einzusetzen.

Irgendwie und ohne dass ich das geplant hätte, ist die Geschichte ziemlich zexuell und so weiter (ihr wisst schon) geworden, aber trotzdem

irgendwie dezent und nicht so aktmäßig, was vielleicht daran liegt - Danger: Kalauer is coming! -, dass ich eben der Bleistift- und nicht der

Wasserfarb-Typ bin, siehe oben. Macht das Sinn? Ich denke nein. Also besser streichen!

Wer sich von der Story peinlich berührt fühlt, schreibt mir eine grimmige Mail an diese Webseiten-Adresse. Darüber würde ich mich jetzt ohne

Scheiß kräftig freuen, weil die einzige Post, die da bisher eingetrudelt ist, war Werbung für Gartenmöbel.

Nun denn, Kopfsache anklicken, reinlesen und rotanlaufen oder yeah! schreien.

Viel dazwischen ist nicht möglich.


Wow! Nach ca. 20 Jahren bin ich mal wieder im Rock Hard, also nicht im Heft, aber auf der Webseite erwähnt. Die unglaubliche Jenny hat an

mich gedacht und mich zum Billing von "Book meets Metal" eingeladen; Metal und Storys, eine coole Idee des Metals Maniacs Society e.V.

Sherlocked diesem Link hier mal hinterher und ihr seid im Bilde, wie es wann wo abgeht: Rock Hard News

Flyer folgt alsbald er fliegen kann. Der Ruschi wird übrigens unter dem Banner Humoristisches aus dem Bandalltag geführt.

Daher ist wohl klar, welche Art von Stories Programm sind, oder?



So, ihr wisst Bescheid! Und daher jetzt:

Shake my Dranta Bagon,

der Ruschi!




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Der Juliverse - Reisen Shake!

Yeah! Asozial is' back!

Pavarotti hat sich mit einer Strahlenvergiftung ins KH geschossen. Wuttke versucht, die deutsche Helga, die deswegen ziemlich am Rad dreht,

unter Kontrolle zu bekommen und vor allen Dingen rauszukriegen, wo verfickt nochmal, Helga/Helen ihre Tochter Lonna Lindsay geparkt hat.


Anlese zum anfixen:

Trotz Helens Geflenne hör ich meine Nachbarin Fr.Halberstaedt durch die Stäbe des Treppengeländers sensationsgieren: „Haben Sie sich von

Beate getrennt, Herr Wuttke?“

„Steffi“, korrigier ich, während ich mein Becken diskret zurückzieh, was wahrscheinlich optisch wie ’ne schwule Mischung aus Tai Chi und

orthopädischem Turnen rüberkommt.

„Ach nein, wie tragisch. Aber Sie trösten sich ja recht schnell.“

Bevor ich das Missverständnis ausräumen kann, hat sich Helen umgedreht und blökt in die Tiefen des - Halberstaedt sei Dank – Meister Proper

ausdünstenden Hausflurs: „Ey, mein Alter liegt verstrahlt im Thermonuklear-Labor, also erzähl die Beziehungsscheiße deinen Kaffeekranz-

Lesben, ja?“

Ich sag: „Schhhh, Helen! Alles wird ... extrem cremig ... irgendwie ... zu guter Letzt!“

Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das Einzige, was wirklich cremig wird, Pavarotti seine Zellen sind, wenn er weiter in Vollzeit und ohne

Schutzkleidung Ostblocktrafos auseinanderrecycelt.


OK, wenn ihr euch jetzt fragt: "Holy Shit, wo find ich diese durchgefreakte Story nur?", dann kann euch der gute alte Ruschi eine abgefahrene

Bridge bauen: Bei SL, nehmt diesen Link hier, ihr Pfeifen: Gamma Ray


Shake my Banta Becquerel, der Ruschi!


PS: Wenn ihr euch jetzt fragt, was das ganze mit Juliverse Reisen am Sack hat, dann konter ich: Habt ihr schon mal drüber nachgedacht,

warum Juliver so riesig is'?

Nich', ne?




***




Der Prä Mister Juliverse - Shake!

"The ll is still still pletty much wolk to do" - hab ich aber zeitlich nicht mehr richtig hingekriegt. Jetzt mal ganz ehrlich, man kommt ja zu nix.

Ob das gegen die SL Regeln verstösst, weiß ich nicht, falls, ja, werden die Admins mir schon den Hosenboden versohlen und ich den Link

gegen ein Schweinchen Dick Comic oder ein Foto von einer Packung Mehl Typ 405 eintauschen.

OK, und daher statt bei SL hier Version zwei meiner diesmonatigen Story: How to kill another author (new version) - Hinweis: der Link

funktioniert der Fairness halber erst nach SL-Wertungsschluss


Shake my Santa Bamstag, der Ruschi!




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Der Mister Juniverse - Shake!

"The ll is still pletty much wolk to do"

Was der unbekannte weise Asiate in diesen phonetischen Hammer packt, kann ich nur bestätigen. Ich hoffe nicht, dass sich jetzt dieser zwei

Monats-Rhythmus mit Updates hier einschleicht, das würde mich mathematisch gesehen mit nahezu doppelter Geschwindigkeit vom

Pudelitzer-Preis entfernen, und das will ja wohl keiner, oder? Also ermahne ich mich mit:

Aber es gibt ja auch kernige, positronische News: Im Herbst mache ich ein paar Sachen mit ein paar Autorinnen und Autoren, von denen ich

jede/jeden auf und für ihre/seine Art bewundere. Es gibt mehrere Dates über die ganze westliche Welt verteilt (also im Ruhrgebiet) und ich freu

mich schon extrem kräftig drauf. Also stayed mal tuned für weitere Details (wenn das mal nich' der mörderisch möglichste Cliffhanger of Hell is',

dann weiß ich auch nich'!)


Im Übrigen bin ich seit einigen Wochen offiziell selbständiger freiberuflicher Autor, also buchbar, käuflich, rentabel, wie auch immer.

Im Prinzip mach' ich alles außer Nackt-Putzen, da is' dem Finanzamt der Bezug zur Autorentätigkeit immer so schlecht vermittelbar und man

erkältet sich so schnell.

Ihr wisst Bescheid, schlagt zu, solange der Ruschi noch billig ist, hehe.


Trotz meiner brutalst weit gefächtert aufgestellten Projekte und Interessen habe ich wieder zwei Storys bei SL zum Upload gezwungen.

Nachtigall, ick hör dir synapsen, im Mai gelaunched, schließt meinen Zyklus aus Hirnweichkoch-Schreibe erstmal ab, glaube ich zumindest.

Eine Story, die sich mit möglichen Modalitäten beschäftigt, wenn man der Grundannahme folgt, dass potentiell die Chance besteht, dass ein

Leben nach dem Tod auch richtig scheiße sein kann. Nehmt ruhig mal 'ne Nase, und guckt, ob das ein Story-Tobak ist, mit dem ihr klarkommt.

Meine SL-Kollegen taten es nicht so und voteten mich auf Platz 14 oder so. Tsk, tsk, aber ich bin ja ein sportlicher Typentyp und kann mit

Niederlagen umgehen.

Wenn Nachtigall, ick hör dir synapsen nun garnich' euren Nörv trifft, Schurkinnen und Schurken, heißt das nicht, dass ihr Lost, Hopeless

and ... ne andere kontextschlüpferige Vokabel fällt mir jetzt nicht ein, seid, denn es naht Abhilfe. Ihr lehnt euch entspannt zurück und einen

Mausklick später bringt euch dieser Flinki-Linki hier target-mäßig nach vorne: How to kill another author

Yeah, Hochbegabte, Pi bis 100 Stellen nach dem Komma - Kenner oder notorische Goggle-Sherlocks erinnern sich an How to kill an author,

einen früheren Output des Schriftsteller-eliminierenden Ruschis, in dem der Teufelskerl (äh, also ich) sich selbst durch seine Romanfigur

umbrachte; ein ebenbürtiges Husarenstück schaffte nur Sylvester Stallone in Deathrace 2000, als er als Machine Gun Joe Viterbo seinen

eigenen Mechaniker punktete (also überfuhr) und sich damit im Billing an die Spitze setzte.

Genug geschwefelt, in How to kill another author trifft ein Fan (oder Stalker) auf seinen Lieblingsautoren - man könnte auch sagen, er stellt

diesen in dessen Wohnung. Dabei entwicklet sich eine immens schräge Dynamik zwischen den beiden, die schließlich in eine recht

überraschende Endsequenz mündet. Fühlt euch eingeladen, direkt auf dem Söffchen neben den beiden Platz zu nehmen.


In diesem Sinne, checkt den Wetterbericht und passt auf kuhfladengroße Hagelkörner auf!

Shake my Banta DB-Notfall-Fahrplan, der Ruschi!




***




Der SpringSpring / Introducing Mai - Shake!

Zeitumsteckung, Jetlag im Bein, Euschnupfen, Lungenfluctizitis, so macht das Frühjahr doch extrem Bock. Aber wir hatten auch Schönes:

Meine Lieblings-Kirsche vor der Sparkasse in DO hat wieder eruptiv abgeblüht, wobei mir immer ganz japanis um Helz wild (erklär ich jetzt

nicht', den Zwerchfellbrecher, sonst isser überhaupt nich' mehr lustig).

OK, was hatten wir denn so konkret jetzt?


Der Ruschi als Starter in der Mayerschen am 07.März. Die Aus-ge-ixten haben abgesagt, war aber cooler Ersatz am Start, hab bloß die

Namen vergessen. Hab schließlich keinen File-Maker in der Rübe. Und ... Werner Scholz fuhr zur Hölle, hehe!

Dann musste sich der Ruschi unbedingt mit den Slam-Lümmeln beim Gladiatalk duellieren. Ich beim Slam is' so, wie wenn der Buden-Kurt

aus meinen Bandstorys plötzlich auf Vorwerk-Vertreter oder Tuppa-Boy machen tät. Trotzdem hab ich mir einen coolen Platz Vier erslammt.

Der Herr Jay hat aber auch mit seinem ersten Output an dem Abend schon die Latte so hoch gelegt, dass da nich' mehr dranzukommen war.

Pics? Könnt ihr haben! Die Credite für die Collage gehen an JM, die anderen an Sandra Wüst (Duften Dank nochmal)

"Paradoxe Pädagogik" und "Die U-Bahn fährt jetzt oberirdisch weiter"
Wohl irgendwas von oben, Michaels Pose nach zu urteilen, der Ruschi hat wie immer nix mitgekriegt, also wie Ozzy immer sagt: "Don't ask me, 'cause I don't know!"
Von meiner Schoko-Seite, hehe!


Dann war da noch das hübsche Lese-Ding bei Carsten Koch in Wuppertal: DaDaDa - Das gibt es nicht!

Ad 1: Ich hab die Philosophie hinter TRIO verstanden.

Ad 2: Ich hätt nicht mit denen tauschen wollen.

Ad 3: Ich hatte wieder verdammt viel Spaß mit Michael, Louis und Claudia.

Mein persönliches Highlight: Louis Umdichtung des Gesprächskreises für pflegende Angehörige in einen Gesprächskreis für gepflegte

Angehörige und wieder einmal Claudia als Lesepartnerin in "Miss Kitty beeindrucken"!

Die Location, die Carsten Koch dort verwaltet, ist einfach großartig. An einer Stelle im Flur roch es immens lecker nach Buchstabensuppe,

genial. Das leicht antike Ambiente stimmt und rockt darüberhinaus immens.

Habe uns trotz der Platzierung im Billing nicht als 2.Haupt-Act sondern eher gleichberechtigt mit Martina, Bettina und Harry gesehen.

Musste ich nochmal loswerden.


Genug geposed und Pics platziert, her mit den verdammten Storys, Ruschi! Und Recht habt ihr. Nur noch vorher ein eingestreutes Gedächtnis-

Zitat aus einem meiner Alltime-Favorite-Bücher, Grimpel, von Clement Freud:

"Manchmal bekommt man tagelang keinen Brief, dann wieder plötzlich zwei auf einmal.

Am Mittwoch bekam Grimpel 3 Briefe."

In diesem Sinne: Hier meine letzten SL-Outputs:


Alles kommt durcheinander

Philipp steht vor einer schweren Entscheidung. Dann begegnet ihm jemand, der ihn ver-mystifiziert warnt und ihm mögliche Konsequenzen

aufzeigt. Philipp wählt seinen Weg. Ob das der richtige ist, lest ihr besser nach, weil ich mich garantiert nicht selbst spoilern tue ...


Wir integrieren oder When the metal melts the eyes

Die Band Deathtroja ist zurück. Teschke und Babsi haben sich ein Zechenhaus gekauft. Wuttke findet das ziemlich kacke, weil Teschke

Geld geerbt hat und sich für die Hütte nicht anstrengen muss. Der Buden-Kurt und Pavarotti stellen ihre handwerklichen Qualis unter Beweis

und Ruby und Steffi? Zickenkrieg oder Anschmuse? Nutzt den Linki!


In diesem Sinne,

Shake my MaiTai, der Ruschi!




***

Der February gone, March come - Shake!

Nur kurz und weil es eigentlich schon Zeit für ein März-Update ist --->

Wer noch Bock hat, in meine noch wenige Stunden oder Tage aktuelle Story reinzureaden (oh wie geil ist das Wort denn, das adoptier' ich

jetzt beim Schreiben schon), der möge bitte diesen L.I.N.K. benutzen:

Hinter dem Vorhang

Und wer jetzt sagt: "Ey, die Grütze kenn ich doch!" hat gar nicht mal so unrecht, aber ich hab sie ein bissi frisch angerichtet so mit Textsalat-

Blatt und Extra-Buchstaben-Käse, wenn ihr versteht was ich meine. Beim Pizza-Mann kostet jedes zusätzliche Feature 1 Euro!

Jaha! Denkt mal drüber nach!

Im nächsten Update mehr über Lesungen, Veröffentlichungen und meine Suche nach dem Bernd -Stein-Zimmer.

Zum Abschied noch ein porno Pic, damit keiner sagt, beim R. gibt's nix auf's Auge. Neulich beim Cruisen durch Alt-Hörde gespottet:

In diesem Sinne:

Shake my Mozzarella hoe,

der Ruschi!




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Der Januela- Shake

Ich bin heftigst kräftig davon überzeugt, dass der Bossa-Nova Schuld war, dass meine letztmonatige Short-Story

Harte Bandagen, emotional empfänglicher Kern bei Schreiblust so schlecht angekommen ist. Egal, ich mag das Ding, wie den Hamster

oder unehelichen Schwager, den ich als Kind nie hatte - also sehr - , werde den Output in meine Mega-Mappe packen und euch bei der

nächsten sich bietenden Gelegenheit um die Ohren löffeln.


Ein, zwei Dinge sind tatsächlich für 2014 in der Planung, aber ehe das richtig fest ist, gilt:

Ruschi-Fresse = zugezogener Reißverschluss! Ihr know-t what I mean ...


Im Dezember hatten Asla und ich diese hübsche kleine schräge Weihnachtslesung im Weihnachtszimmer am Hörder Neumarkt, die sich

ziemlich nach Home-kommen angefühlt hat, da ich ja ein alter Hörder Junge bin. Was im Prinzip nicht ganz richtig ist. Versetzen wir uns

in den ersten Supermann-Band und dieser Uni-Professor, der Clark Kent an den Lügendetektor verkabelt hat, würd' dasselbe bei mir

machen, und fragen: "Ruschi, sind Sie der Hörder Junge? " dann würd ich maschinenüberlistend flöten: "Nee, Prof, ganz sicher nicht!"

Dann tät ich mich zürücklehnen und ihm nächsten Pic wär ein Wabber-Gedankenblase über meiner Rübe, in der stehen würd':

"Weil ich der Benninghofen-Boy bin, du Akademik-Hirn!" Aber um es jetzt mal philosophisch zu betrachten: Kommen wir nicht alle

irgendwie aus dem Süden?

Einen Weihnachtsbaum gab's übrigens auch, wie ihr auf dem Pictgryph sehen könnt. Auf diesem Wege nochmal unseren Dank an alle, die

gekommen sind, um u.a. Storys über Einsamkeit (Rat Pack) und Menschen am Rande unserer Wahrnehmung (Babajaga aus dem Sack) zu

lauschen.


Im letzten Monat war die ShortmeetsStory - Beteiligung wieder sehr ausbaufähig. Wahrscheinlich konnte sich der Ruschi deswegen die

meisten Likes abgreifen, wobei die meisten vielleicht ein etwas falsches Bild vermittelt, da wir Treppchen-Mädels und - Jungs doch arg nah

beieinander lagen. Da ich mittlerweile über sehr viel Einfluß in der Wirtschaft und Industrie verfüge, drohe ich hiermit an, ein Bratfett- und

Geschmacksverstärker-Embargo für Deutschland zu verhängen, wenn sich die Beteiligung nicht rapide bessert, dann seht ihr mal, was ihr

davon habt. Also, solltet ihr die FB-Seite besser visiten und liken!!!


Und jetzt wird's nach 3 Jahren online endlich mal Zeit für ein Horizonterweiterung: der heutige featured Artist ist mein unglaublicher

Schreibkollege Ulli Engelbrecht, mit dem ich schon Bühne und Kanzel teilen durfte. Seinerzeit hatte er seinen aktuellen Output "Samtcord,

Strass & Soundgewitter" im Gepäck, ein cooles Buch und eine extrem entspanntes Performance um Rockmusik, Bands, Fankult und was

einen so angetrieben hat, seine gesamte Kohle für Schallplatten rauszuhauen.

O.K., das hier ist sein neustes Ding. Eine ziemliche Granate, würde ich mal so sagen. Das kommt für mich vor allem deshalb, weil ich viele

Dinge extrem gut nachvollziehen kann, da (7-10 Jahre später) selbst erlebt. Aber auch, weil Ulli es irgendwie fein charmant schafft, die

Geschichte eines zurückhaltenden, jungen Typen zu erzählen, der sich nicht dringend in den Vordergrund schieben will bzw. muss, aber

trotzdem immer am Ball bleibt und dabei abgefahrene Sachen erlebt. Einmal muss ich jetzt spoilern, sorry: Wer trifft schon einen Rockstar

bei ... nix da, Buch kaufen!

Meine Lieblingsstory ist die "Sturmfreie Bude im wilden Osten", die mich deswegen so weggeknallt hat, weil die Grundsituation vollkommen

bizarr ist und ich echt kräftig mitgelitten hab. Außerdem hab ich das Gefühl, dass jeder Junge zwischen 1970 und 1985 mal in sowas

reingeraten ist. Me, too. Und deswegen war es beim Lesen eben ... verdammt real.

Einige meiner Lieblingsbands U.F.O. und Uriah Heep tauchen in "Mehr als nur ein dummes rundes Ding" auf. Wobei Ulli eine witzige

Theorie zu den Alben letzterer aufstellt, die der Herr J.L. aus HA und ich als bekennenden Fans wohl nicht so ganz teilen können. Lesen

tut sich die Geschichte trotzdem klasse.

Gedichte sind jetzt nicht so meins, deswegen bin ich wahrscheinlich nicht der prädestinierte Experte, um was dazu zu schreiben.

"Die Jacksons" gefällt mir als Kurzlyrik-Happen aber sehr gut, ein Liebes-Ding um ein Mädchen (was sonst).

No happy End, aber so ist das manchmal im Leben.

Ein Nebeneffekt von "Mehr als nur ein dummes, rundes Ding": Es macht irre gierig, sich mal wieder im Schneidersitz vor's Plattenregal zu

hocken, ein paar Scheiben rauszuziehen und sich die Cover mal in Ruhe anzugucken, während sich auf dem Teller die schwarze Langrille

mit 33 rpm dreht. Und sich dabei zu sagen: "Gut, dass ich meine Sammlung nich' bei Ebay reingesetzt hab!"


Keine Feier ohne Meier und no Monat ohne neue Ruschi-Story! Hell's Kitchen / defrosted ist kein müder Aufguss sondern die einzig

mögliche und logische Fortsetzung einer Story aus dem November 2010 (Scheiße, is' das schon lange her!). Ihr reminded, dass

Martin/Matt in der Finalszene mit Basies verdroschen auf einem Parkplatz gelegen und seine große Love ihm den Laufpass gegeben hat.

Also, irgendwie kriegt er 'ne 2nd Chance. Ob er die nutzt und/oder ob er darüber den Sinn des Lebens findet, da müsst ihr schon selbst

nachlesen. Der Link oben - Achtung: Monster-Kalauer - hilft übrigens dabei, indem man ihn anklickt.

Falls sich jemand genötigt fühlen sollte, zu Feedbacken, nutzt die shake ... eMail-adresse. Außer einer Test-Mail von mir selbst, ist da noch

nix angekommen. Soviel also zum Thema der Ruschi bringt sich mal wieder in der Literaturszene von L.A. ins Gespräch ...


In diesem Sinne,

Shake my Santa Monica, der Ruschi!




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